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de:gralsbotschaft:1931:ich_bin_der_herr_dein_gott

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de:gralsbotschaft:1931:ich_bin_der_herr_dein_gott | 2020/09/25 23:25
– angelegt Marek Ištvánek
de:gralsbotschaft:1931:ich_bin_der_herr_dein_gott | 2021/01/09 01:52 | current
Marek Ištvánek
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 Aus diesen Gründen heraus muß jede göttliche Verehrung irgendeiner //stofflichen// Sache auf Erden gleichbedeutend mit Übertretung des obersten Gesetzes Gottes sein; da nur dem lebendigen Gotte allein göttliche Ehren zukommen dürfen, und dieser kann gerade infolge seiner Göttlichkeit nicht auf Erden sein. Aus diesen Gründen heraus muß jede göttliche Verehrung irgendeiner //stofflichen// Sache auf Erden gleichbedeutend mit Übertretung des obersten Gesetzes Gottes sein; da nur dem lebendigen Gotte allein göttliche Ehren zukommen dürfen, und dieser kann gerade infolge seiner Göttlichkeit nicht auf Erden sein.
  
-Der grobstoffliche Leib aber des Gottessohnes mußte ebenfalls wiederum nach der Vollkommenheit Gottes in seinem Schöpferwillen //rein irdisch// sein, darf deshalb auch nicht als göttlich bezeichnet oder angesehen werden ((Vortrag Nr. 58: [[de:gralsbotschaft:1931:auferstehung_des_irdischen_korpers_christi|Auferstehung des irdischen Körpers Christi.]])).+Der grobstoffliche Leib aber des Gottessohnes mußte ebenfalls wiederum nach der Vollkommenheit Gottes in seinem Schöpferwillen //rein irdisch// sein, darf deshalb auch nicht als göttlich bezeichnet oder angesehen werden ((Vortrag: [[de:gralsbotschaft:1931:auferstehung_des_irdischen_korpers_christi]])).
  
 Alles, was damit im Widerspruche steht, bezeugt logischer Weise Zweifel an der unbedingten //Vollkommenheit Gottes// und muß demnach auch falsch sein! Das ist unbestreitbar ein untrüglicher Maßstab für den rechten Glauben an Gott. Alles, was damit im Widerspruche steht, bezeugt logischer Weise Zweifel an der unbedingten //Vollkommenheit Gottes// und muß demnach auch falsch sein! Das ist unbestreitbar ein untrüglicher Maßstab für den rechten Glauben an Gott.
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 Es liegt in der Gerechtigkeit Gottes, daß, was immer auch geschieht oder geschehen ist, //nur der Geschädigte darin verzeihen kann,// auf Erden oder später in der feinstofflichen Welt, sonst muß die Wucht der Wechselwirkung den Urheber treffen, mit deren Auswirkung dann allerdings die Schuld abgetragen ist. Aber diese Auswirkung wird dann gleichzeitig auch die Verzeihung des Betroffenen mit sich bringen, auf irgendeine Art, die in die Auswirkung verwoben ist, oder der Betroffene mit dieser. Da die Verbindungsfäden ja so lange ungelöst verbleiben, ist es nicht anders möglich. Das ist nicht nur ein Vorteil für den Urheber, sondern auch für den Betroffenen, da dieser ohne Gewährung der Verzeihung ebensowenig ganz zum Lichte eingehen könnte. Unerbittlichkeit müßte ihn davon zurückhalten. Es liegt in der Gerechtigkeit Gottes, daß, was immer auch geschieht oder geschehen ist, //nur der Geschädigte darin verzeihen kann,// auf Erden oder später in der feinstofflichen Welt, sonst muß die Wucht der Wechselwirkung den Urheber treffen, mit deren Auswirkung dann allerdings die Schuld abgetragen ist. Aber diese Auswirkung wird dann gleichzeitig auch die Verzeihung des Betroffenen mit sich bringen, auf irgendeine Art, die in die Auswirkung verwoben ist, oder der Betroffene mit dieser. Da die Verbindungsfäden ja so lange ungelöst verbleiben, ist es nicht anders möglich. Das ist nicht nur ein Vorteil für den Urheber, sondern auch für den Betroffenen, da dieser ohne Gewährung der Verzeihung ebensowenig ganz zum Lichte eingehen könnte. Unerbittlichkeit müßte ihn davon zurückhalten.
  
-So vermag kein Mensch fremde Sünden zu vergeben, bei denen er nicht der persönlich Betroffene ist. Das Gesetz der Wechselwirkung würde unbeeinflußt davon bleiben gegen alles, das nicht durch einen lebenden Faden mit darein verwoben ist, den nur das unmittelbare Betroffensein zeugen kann. Besserung allein ist der lebendige Weg zur Vergebung ((Vortrag Nr. 6: [[de:gralsbotschaft:1931:schicksal|Schicksal.]]))!+So vermag kein Mensch fremde Sünden zu vergeben, bei denen er nicht der persönlich Betroffene ist. Das Gesetz der Wechselwirkung würde unbeeinflußt davon bleiben gegen alles, das nicht durch einen lebenden Faden mit darein verwoben ist, den nur das unmittelbare Betroffensein zeugen kann. Besserung allein ist der lebendige Weg zur Vergebung ((Vortrag: [[de:gralsbotschaft:1931:schicksal]]))!
  
 „Ich bin der Herr, Dein Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir!“ sollte in jedes Menschen Geist wie mit Flammenschrift eingebrannt bleiben als natürlicher Schutz gegen jedweden Götzendienst! „Ich bin der Herr, Dein Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir!“ sollte in jedes Menschen Geist wie mit Flammenschrift eingebrannt bleiben als natürlicher Schutz gegen jedweden Götzendienst!
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 So wenig in ein Tier auf Erden der Geist eines Menschen umgepflanzt werden kann, so daß ein lebendiges Tier dadurch zum Menschen werden soll, ebensowenig kann in einen Menschen Göttliches gepflanzt werden. Es vermag sich niemals etwas anderes zu entwickeln als das, was der //Ursprung// mit sich brachte. Der Ursprung läßt in der Entwicklung wohl verschiedene Arten und Formen der Zusammenstellung zu, wie man durch Pfropfen der Bäume oder durch Vermischung bei Zeugungen erfahren kann, aber selbst die erstaunlichsten Ergebnisse müssen innerhalb der durch den Ursprung gegebenen Grundstoffe bleiben. So wenig in ein Tier auf Erden der Geist eines Menschen umgepflanzt werden kann, so daß ein lebendiges Tier dadurch zum Menschen werden soll, ebensowenig kann in einen Menschen Göttliches gepflanzt werden. Es vermag sich niemals etwas anderes zu entwickeln als das, was der //Ursprung// mit sich brachte. Der Ursprung läßt in der Entwicklung wohl verschiedene Arten und Formen der Zusammenstellung zu, wie man durch Pfropfen der Bäume oder durch Vermischung bei Zeugungen erfahren kann, aber selbst die erstaunlichsten Ergebnisse müssen innerhalb der durch den Ursprung gegebenen Grundstoffe bleiben.
  
-Eine Mischung zwischen Erdenmensch und Tier kann sich lediglich in den Grenzen der //grobstofflichen// Körper halten, da diese ihren Ursprung in der gleichen Stofflichkeit haben. Der innere Ursprung von Mensch und Tier ist nicht zu überbrücken ((Vortrag Nr. 49[[de:gralsbotschaft:1931:der_unterschied_im_ursprung_zwischen_mensch_und_tier|Der Unterschied im Ursprung zwischen Mensch und Tier.]])).+Eine Mischung zwischen Erdenmensch und Tier kann sich lediglich in den Grenzen der //grobstofflichen// Körper halten, da diese ihren Ursprung in der gleichen Stofflichkeit haben. Der innere Ursprung von Mensch und Tier ist nicht zu überbrücken ((Vortrag: [[de:gralsbotschaft:1931:der_unterschied_im_ursprung_zwischen_mensch_und_tier]])).
  
-Unmöglich ist es, etwas hinein- oder herauszubringen, was //über// dem eigentlichen Ursprunge steht, was also nicht darin enthalten war, wie es bei dem Unterschied zwischen dem //geistigen// Ursprunge des Menschen und dem Göttlichen ist ((Vortrag Nr. 51[[de:gralsbotschaft:1931:geist|Geist.]])).+Unmöglich ist es, etwas hinein- oder herauszubringen, was //über// dem eigentlichen Ursprunge steht, was also nicht darin enthalten war, wie es bei dem Unterschied zwischen dem //geistigen// Ursprunge des Menschen und dem Göttlichen ist ((Vortrag: [[de:gralsbotschaft:1931:geist]])).
  
 Christus kam als Gottessohn aus dem Göttlich-Wesenlosen; er trug das Göttliche in sich von seinem Ursprung her. Es wäre ihm aber unmöglich gewesen, dieses Lebendig-Göttliche auf einen anderen Menschen zu übertragen, der nur aus dem Geistig-Wesenhaften stammen kann. Demnach vermochte er auch niemand zu //bevollmächtigen// für Handlungen, die dem Göttlichen allein zukommen, wie zum Beispiel Vergebung der Sünden. Diese kann //nur// in der Auswirkung der in der Schöpfung ruhenden //göttlichen// Willensgrundlagen der genau sich selbst abwägenden Wechselwirkungen erfolgen, worin die unwandelbare Gerechtigkeit des Schöpfers in der dem Menschengeiste unfaßlichen Vollkommenheit selbsttätig lebt. Christus kam als Gottessohn aus dem Göttlich-Wesenlosen; er trug das Göttliche in sich von seinem Ursprung her. Es wäre ihm aber unmöglich gewesen, dieses Lebendig-Göttliche auf einen anderen Menschen zu übertragen, der nur aus dem Geistig-Wesenhaften stammen kann. Demnach vermochte er auch niemand zu //bevollmächtigen// für Handlungen, die dem Göttlichen allein zukommen, wie zum Beispiel Vergebung der Sünden. Diese kann //nur// in der Auswirkung der in der Schöpfung ruhenden //göttlichen// Willensgrundlagen der genau sich selbst abwägenden Wechselwirkungen erfolgen, worin die unwandelbare Gerechtigkeit des Schöpfers in der dem Menschengeiste unfaßlichen Vollkommenheit selbsttätig lebt.
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Last modified: 2020/09/25 23:25 - Marek Ištvánek